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Spotbericht El Gouna, Ägypten
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Von:
Felix Moell |
Am: 05.02.2010 |
Um: 22:06 Uhr |
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Nach 7 Stunden Verspaetung dank Avionikproblemen bei TUIFLY und knapp 4 Stunden Flug, kommen wir um 00:50 Uhr in Hurghada an. Alle Sonnenhungrigen, meist Rentner, stuermen die Ankunftshalle um sich das 25 Euro Visa vor jedem anderen zu holen. Dass es diese auch bei der Wechselstube in 15 Meter Entfernung gibt und dass die Touristenbusse eh erst dann abfahren, wenn der letzte die Halle verlassen hat, ahnt zu diesem Zeitpunkt noch niemand. Nach der Passkontrolle wartet noch ein aberwitziger Opa, der so tut als ob er die Paesse kontrolliert und nebenher die Hand aufhaellt, um ein paar Muenzen abzustauben. Nach ca 30 Min Minibusfahrt durch die Praerie erreichen wir das Hotel Sultan Bey geschuetzt von enem Polizisten und einem Metalldetektor.
Diejenigen, die schonmal in Hurghada oder Safaga waren, werden El Gouna nicht als das typische Dorf bezeichnen. Das ganze Land in El Gouna ist laut Ortsansaessigen Privat. Das spiegelt sich in der sonst fuer das Land untypischen liebevollen Landschaftspflege und Architektur wider. Dementsprechend touristisch ist das "aegyptische Venedig" auch. Aehnlich wie in Dom Rep Cabarete, warten an jeder Ecke die TUK TUKS, dreiraedrige dreisitzrige Kabinenroller, die einen in ganz El Gouna fuer 5 Pfund meist flott und holprig kutschieren. Am Mangroove Beach angekommen, wird nach einer kurzen Reviereinweisung der neue 2010er North Evo in 9 qm ausgepackt. Mit 25 bis 30 Knoten aus NNO blaest der Wind etwas boeig, aber dafuer den ganzen Tag. Dank Flachwasser und paar ordentlichen Boen schraubt sich manch Kite und Kiter schon in ordentliche Hoehen. Der Shorty sollte fuer Aegypten reichen, ausser bei einer "Kaltfront" mit 18 Grad. Da muss man sich auf dem in der Lagune kalten Wasser schon ordentlich bewegen, damit man nach der ersten Session nochmal raus will. Richtiges Flachwasser gibt es nur wenn knapp Ebbe ist, dann ist das Wasser aber nur noch wadeltief. Im Gegesatz zu Safaga ist der Grund in der Lagune fast ausschliesslich feiner Sand, am Strand jedoch liegt die eine oder andere Muschel, die mich auch schoen gepiekst hat. Die Lokals sind sehr freundlich, auch auf dem Wasser, wenn man sich an die Schulungs- und Privat Kite Zonen haelt. Landehelfer, Kompressor und Sonnenliegen mit Windschutz sind auch vorort, bei denen man sich am Ende des Urlaubs mit einem Trinkgeld bedanken sollte.
Der Spot ist grosszuegig und richtig voll auf dem Wasser wurde es die Tage im Februar nicht. Aufgrund des boeigen und ablandigen starken Windes wird hier eher der Fortgeschrittene ne Menge Spass bei fast 100% Sonnenausbeute haben.
Fazit: Ein Muss fuer jeden Fortgeschrittenen Kiter, der auf Welle verzichten kann. Die Naehe und die guenstige Unterkunft machen El Gouna zu einem attraktiven Ziel im Fruehjahr Herbst oder Winter.
Anzug: Shorty im Sommer, sonst Lang
Kite: 9 - 10 fuer die Jungs
Wind: Sideoffshore von inks
Buchung: am besten Ltur Lastminute
Flug: TUIFLY Sportgepaeck (Golf!) bis 30 kg !! frei
Waehrung: Aegyptische Pfund. 1Euro = 7,5 Pfund
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